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Ausblick für das erste Quartal 2026: Transparenz bedeutet Risiko

19 Januar 2026

Lesezeit 3 MIN.

Zu Beginn des Jahres 2026 unterstützen klarere fiskalische und geldpolitische Signale einen risikofreudigeren Ausblick, da KI, Privatkredite, Gold, Indien und Kryptowährungen wieder attraktivere Chancen bieten.

Fazit:

  • Eine verbesserte Haushaltsdisziplin und eine weniger aktivistische Fed unterstützen einen klareren, risikofreudigeren Ausblick für 2026.
  • Der Ausverkauf bei KI-Werten Ende 2025 führte zu einer Neubewertung, was die Chancen bei KI und verwandten Themen wie Kernenergie verbessert.
  • Nach einem schwierigen Jahr 2025 bieten BDCs und Manager wie Ares jetzt attraktivere Renditen und Bewertungen.
  • Gold gewinnt als globaler monetärer Vermögenswert wieder an Bedeutung, und Rückgänge bieten günstigere Einstiegsmöglichkeiten.
  • Indien bleibt eine überzeugende Wachstumsstory, während Kryptowährungen langfristig bullisch, aber kurzfristig gemischt sind.

Zu beachtende Hauptrisiken:
Marktrisiko und Volatilität können zu Verlusten führen; Engagements in Sektoren und Themen (KI, Atomkraft, BDCs/Privatkredite, Gold, Indien, Kryptowährungen) können besonders volatil sein und eine Underperformance aufweisen; die Ergebnisse sind ungewiss. Risiko eines Kapitalverlusts. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse.


Auf dem Weg ins Jahr 2026 bewegen sich die Märkte in einem Umfeld, das Anleger seit Jahren nicht mehr erlebt haben: Sichtbarkeit. Diese Klarheit in Bezug auf die Finanzpolitik, die geldpolitische Ausrichtung und die wichtigsten Anlagethemen unterstützt eine konstruktivere, risikofreudigere Haltung, auch wenn Selektivität weiterhin entscheidend ist.

Weniger fiskalische und monetäre Überraschungen in Sicht

Eine der wichtigsten Entwicklungen für die Märkte ist die allmähliche Verbesserung der Haushaltslage in den USA. Die Defizite sind zwar nach wie vor hoch, aber in Prozent des BIP schrumpfen sie gegenüber den historischen Höchstständen, die während der COVID-Periode erreicht wurden. Diese fiskalische Stabilisierung trägt dazu bei, die längerfristigen Zinssätze zu verankern und Tail-Risiken zu reduzieren.

Gleichzeitig hat der US-amerikanische Finanzminister Scott Bessent eine neue Philosophie der Federal Reserve formuliert, die weniger interventionistisch und zurückhaltender ist. Seine Äusserungen deuten darauf hin, dass das anstehende Verfahren zur Ernennung des Fed-Vorsitzenden im Mai reibungslos verlaufen dürfte, was die Befürchtungen einer institutionellen Störung oder einer politisierten Geldpolitik zerstreut.

Was die Zinssätze betrifft, so ist Bessents Charakterisierung des derzeitigen Zinsniveaus als “normal” aufschlussreich. Die Märkte sollten im Jahr 2026 keine aggressiven oder destabilisierenden kurzfristigen Zinssenkungen erwarten. Stattdessen deutet der Ausblick auf eine beständige Politik, moderate Anpassungen und weniger Schocks hin – ein weiterer Beitrag zu einer verbesserten Transparenz.

Zu beachtende Hauptrisiken: Die makroökonomischen Bedingungen können sich schnell ändern. Die Ergebnisse der Finanz-, Inflations- und Zentralbankpolitik können erheblich von den Erwartungen abweichen und sich auf die Zinssätze und Risikoanlagen auswirken.

KI-Blase ist geplatzt und hat ein günstiges Umfeld geschaffen

Nach einem deutlichen Ausverkauf ausgewählter KI-bezogener Titel Ende letzten Jahres erscheinen KI-Themen heute attraktiver als noch im Oktober, als die Kurse auf einem Höchststand waren. Mit „KI-bezogen“ meinen wir Unternehmen, die erheblich von der KI-getriebenen Nachfrage profitieren, wie beispielsweise Halbleiter, Rechenzentrumsinfrastruktur, Cloud-Plattformen und andere Anbieter von Rechenleistung, und nicht nur Unternehmen, die KI als Thema vermarkten. Wichtig ist, dass die Korrektur stattgefunden hat, obwohl die zugrundeliegende Nachfrage nach Rechenleistung, Token und Produktivitätssteigerungen weiterhin stark ist.

Verwandte Themen, wie beispielsweise die Kernenergie in Verbindung mit dem aufgrund künstlicher Intelligenz erhöhten Strombedarf, haben ebenfalls eine bedeutende Neubewertung erfahren. Unserer Ansicht nach verbessert dieser Reset das Risiko-Ertrags-Profil für mittelfristig orientierte Anleger.

Korrektur von Nuklearaktien im vierten Quartal

Korrektur von Nuklearaktien im vierten Quartal

Quelle: Bloomberg. Stand der Daten: 31. Dezember 2025. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Wertentwicklung des Index ist kein Indikator für die Wertentwicklung der Strategie. Es ist nicht möglich, direkt in einen Index zu investieren.

Zu beachtende Hauptrisiken: KI- und Nuklearaktien können sehr volatil sein. Bewertungsdruck, Wettbewerb, Regulierung, Projekt-/Ausführungsrisiko sowie Veränderungen in der Nachfrage oder Politik können zu erheblichen Verlusten führen.

BDCs wieder im Fokus

Business Development Companies (BDCs) erlebten ein schwieriges Jahr 2025, aber diese Korrektur hat Chancen eröffnet. Da die Renditen weiterhin attraktiv sind und die Angst vor Krediten weitgehend eingepreist ist, sehen BDCs heute attraktiver aus als noch vor einem Jahr.

Das Gleiche gilt für die dahinter stehenden Verwaltungsgesellschaften, wie z.B. Ares, die jetzt zu Bewertungen gehandelt werden, die im Verhältnis zu ihrer langfristigen Ertragskraft und Erfolgsbilanz weitaus angemessener sind.

Zu beachtende Hauptrisiken: BDCs/Privatkredite sind mit Kredit- und Ausfallrisiken sowie mit Fremdkapital- und Liquiditätsrisiken verbunden. Dividenden/Renditen können sinken, und Konjunkturabschwünge oder höhere Finanzierungskosten können den NIW und die Renditen beeinträchtigen.

Gold: Ein globaler monetärer Vermögenswert

Gold gewinnt als globale Leitwährung wieder an Bedeutung, angetrieben von der Nachfrage der Zentralbanken und einer Welt, die immer weniger auf den US-Dollar ausgerichtet ist. Während Gold aus technischer Sicht etwas überbewertet erscheint, betrachten wir Rückgänge als Gelegenheit, unser Engagement zu erhöhen. Die strukturelle Argumentation bleibt gültig.

Gold über der Unterstützung, aber Nachfrage bleibt bestehen

Gold über der Unterstützung, aber Nachfrage bleibt bestehen

Quelle: Bloomberg. Stand der Daten: 31. Dezember 2025. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse. Risiko eines Kapitalverlusts.

Zu beachtende Hauptrisiken: Gold kann volatil sein, bietet kein Einkommen und reagiert empfindlich auf reale Zinssätze, USD-Bewegungen und die sich ändernde Nachfrage der Zentralbanken/Investoren; Drawdowns können sich verlängern.

Chancen in Indien und Kryptowährungen

Jenseits der US-Märkte bleibt Indien eine überzeugende, langfristige Chance aufgrund von Strukturreformen und einer dauerhaften Wachstumsdynamik.

Bei den Kryptowährungen brach der traditionelle Vierjahreszyklus von Bitcoin im Jahr 2025, was kurzfristige Signale erschwert. Während unsere kurzfristige Einschätzung gemischt ist, bleiben wir langfristig optimistisch, wobei wir sowohl die Volatilität als auch die strukturellen Adoptionstrends berücksichtigen.

Zu beachtende Hauptrisiken: Schwellenländer sind mit höherer Volatilität, Wechselkursrisiken und politischen/regulatorischen Risiken verbunden. Digitale Vermögenswerte sind äußerst volatil und unterliegen Risiken in Bezug auf Regulierung, Verwahrung, Technologie und Marktintegrität. Zudem besteht die Möglichkeit eines Totalverlusts.

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