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Globale Verteidigungsausgaben erreichen neues Rekordhoch, während geopolitische Spannungen die Anlagelandschaft neu gestalten

15 Mai 2026

Wachstum der Verteidigungsinvestitionen und Folgen für die Branche

Die globalen Verteidigungsausgaben steigen weiter und erreichten 2025 mit 2,9 Billionen US-Dollar einen neuen Rekord – das elfte Jahr in Folge mit Wachstum. Auch wenn sich das Wachstumstempo gegenüber dem Vorjahr verlangsamt hat, bleibt der übergeordnete Trend klar intakt: Die weltweiten Militärausgaben sind in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 40 % gestiegen1. Dieses anhaltende Wachstum verdeutlicht eine strukturelle Verschiebung geopolitischer Prioritäten, bei der Verteidigung und Sicherheit regionsübergreifend zu zentralen Säulen staatlicher Ausgaben geworden sind. Der weitere Verlauf der Ausgaben hängt jedoch von politischen Prioritäten und haushaltspolitischen Restriktionen ab, was zu Phasen erhöhter Volatilität führen könnte.

Quelle: SIPRI, April 2026

Die Expansion ist besonders außerhalb der USA ausgeprägt. Die europäischen Verteidigungsausgaben stiegen 2025 deutlich um 14 %, während Asien und Ozeanien einen Anstieg um 8,1 % verzeichneten2– ein Spiegel der verschärften geopolitischen Spannungen und des anhaltenden Fokus auf militärische Modernisierung. In der Folge gewinnt das globale Verteidigungswachstum eine immer breitere Basis und stützt eine stärkere und stärker diversifizierte Verteidigungsindustrie. Dieses Umfeld ist günstig für Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Verteidigung – von klassischen Hauptauftragnehmern bis zu Anbietern fortschrittlicher Technologien wie Luft- und Raumfahrtsystemen, Cybersicherheit und Ausrüstung der nächsten Generation –, wobei Umsetzungsrisiken, Lieferkettenengpässe und sich ändernde Beschaffungsstrategien einzelne Unternehmen unterschiedlich treffen können.

In Europa fällt die Beschleunigung der Ausgaben besonders ins Gewicht: Die Militärausgaben haben sich im vergangenen Jahrzehnt verdoppelt3. Das treibt nicht nur höhere Beschaffungsvolumen, sondern auch langfristige Investitionen in heimische Industriekapazitäten an, da Regierungen die strategische Autonomie und Widerstandsfähigkeit stärken wollen. Gleichzeitig können ein wachsendes staatliches Engagement und sich weiterentwickelnde regulatorische Rahmenbedingungen beeinflussen, wie Kapital im Sektor eingesetzt wird.

Wie es von hier aus weitergeht

Mit Blick nach vorn bleibt der Trend der Verteidigungsausgaben aufwärtsgerichtet, gestützt durch sich wandelnde NATO-Verpflichtungen. Im Juni 2025 einigten sich die NATO-Mitglieder darauf, das Gesamtziel für verteidigungsbezogene Ausgaben auf 5 % des BIP anzuheben, einschließlich mindestens 3,5 % für die zentralen Militärausgaben4– ein Signal für weitere Budgetausweitungen in den europäischen Volkswirtschaften in den kommenden Jahren. Diese politische Weichenstellung untermauert die Erwartung anhaltenden Wachstums bei europäischen Verteidigungsinvestitionen, auch wenn Umsetzungsfristen und Definitionen der anrechenbaren Ausgaben von Land zu Land variieren können.

In den Vereinigten Staaten dürfte trotz eines vorübergehenden Rückgangs 2025, bedingt durch geringere Nachtragshaushalte, die mittelfristige Richtung konstruktiv bleiben. Laut SIPRI-Daten stützen die zugrunde liegenden Prioritäten der US-Verteidigung – etwa die Modernisierung der Nuklearstreitkräfte und der strategische Wettbewerb mit China – weiterhin ein erhöhtes Ausgabenniveau5. Zusätzlich könnten jüngste geopolitische Entwicklungen, darunter die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten und die anhaltenden globalen Sicherheitsherausforderungen, das Argument für höhere Verteidigungsbudgets weiter stärken.

Auch politisch deutet vieles auf mögliche weitere Steigerungen hin: Vorschläge sehen eine deutliche Ausweitung der US-Militärausgaben vor, einschließlich der Ambition, in Richtung eines Verteidigungsbudgets von 1,5 Billionen US-Dollar zu gehen – ein Hinweis auf einen möglichen erneuten Aufwärtszyklus ab 20266. Solche Projektionen bleiben jedoch von politischer Zustimmung, haushaltspolitischer Dynamik und den allgemeinen makroökonomischen Bedingungen abhängig und müssen sich nicht zwangsläufig wie erwartet realisieren.

Insgesamt erscheint der Verteidigungssektor strukturell durch geopolitische Trends und politische Verpflichtungen gestützt. Anleger sollten gleichwohl die Risiken im Blick behalten, die sich aus veränderten Regierungsprioritäten, Haushaltszwängen, regulatorischen Entwicklungen und Marktvolatilität ergeben – allesamt Faktoren, die Tempo und Verteilung des künftigen Wachstums beeinflussen können.

Wichtig ist: Verteidigungsausgaben sind kein regionales, sondern ein globales Thema. Das Wachstum verbreitert sich über Europa, Asien und weitere Regionen hinweg und unterstreicht den Mehrwert einer diversifizierten, globalen Positionierung im Verteidigungssektor gegenüber einem rein regionalen Fokus.

Der VanEck Defense UCITS ETF (DFNS) ist für dieses Umfeld konzipiert: Er bildet einen globalen Ansatz ab und bietet diversifiziertes Exposure über US-amerikanische und europäische Verteidigungs-Prime-Contractor, Mid Caps und Spezialzulieferer hinweg. So werden sowohl der US-Wiederauffüllungszyklus als auch der europäische Autonomieaufbau in einer einzigen Allokation erfasst. DFNS bietet Anlegern eine Möglichkeit, eine langfristige Sichtweise auf Verteidigungsausgaben auszudrücken, ohne sich geografisch oder nach Teilbranche festlegen zu müssen. Wie alle Aktieninvestments unterliegt der VanEck Defense UCITS ETF Marktrisiken, einschließlich des möglichen Kapitalverlusts, Konzentrationsrisiken und einer im Vergleich zu breiten Marktindizes erhöhten Volatilität.

1 Quelle: SIPRI, Trends in World Military Expenditure 2025, April 2026.

2 Quelle: SIPRI, Trends in World Military Expenditure 2025, April 2026.

3 Quelle: SIPRI, Trends in World Military Expenditure 2025, April 2026.

4 Quelle: Erklärung des NATO-Gipfels in Den Haag, Juni 2025.

5 Quelle: SIPRI, Trends in World Military Expenditure 2025, April 2026.

5 Quelle: Department of War, April 2026.

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