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26 Mai 2021
Negative Schlagzeilen in Lateinamerika, insbesondere in Brasilien, haben die jüngsten ESG-bezogenen Fortschritte in der Region geschwächt. Innerhalb Lateinamerikas ist Brasilien führend im ESG-Bereich und ebnet den Weg für nachhaltiges Investieren in der gesamten Region.
Die Portfoliounternehmen der VanEck Emerging Markets Equity Strategy sind führend, innovativ und disruptiv in verschiedenen Sektoren und Branchen der Schwellenländer weltweit, darunter Brasilien. ESG-Risiken und -Chancen sind in die Geschäftsmodelle und die Entscheidungsfindung integriert. Das Engagement in Unternehmen bildet den Kern des Investmentansatzes und zwei Portfoliounternehmen – VAMOS1 und Rumo SA2 – demonstrieren unseren differenzierten Ansatz für kooperative Engagements, die Tiefe und Breite unseres Research-Teams und das im Laufe der Zeit erzielte Alpha.
Aufgrund der folgenden Faktoren gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Unternehmen, ESG-Praktiken in Lateinamerika wahrzunehmen: 1) In der Region befinden sich 30% der weltweiten Biodiversität; 2) die meisten lateinamerikanischen Länder haben das Pariser Abkommen zum Klimawandel unterzeichnet,3 wobei sich die meisten zu einer Reduzierung der Treibhausgase um 20% bis 30% verpflichtet haben und Brasilien, eines der ehrgeizigsten Länder, zu einer Reduzierung um 43% bis 2030; und 3) eine blaue (oder maritime) Wirtschaft ist wichtig für die Region, da Brasilien, Peru und Chile zu den größten Fischproduzenten der Welt gehören.4
Was das ESG-Engagement von Unternehmen betrifft, so nimmt es in der Region tendenziell zu. Die Zahl der Teilnehmer an den Principles for Responsible Investment (PRI) hat sich in den letzten Jahren versiebenfacht, wie die folgende Grafik zeigt.
Quelle: BTG Pactual Global Research, PRI. Stand der Daten: 26. Februar 2021.
Brasilien ist ein spannendes Beispiel, da das Land den Weg für nachhaltiges Investieren in der Region ebnet. Nach dem ESG-Momentum-Score von J.P. Morgan rangiert das Land derzeit auf Platz 3 von 24 Ländern, was eine deutliche Verbesserung der ESG-Bewertungen bedeutet. Dieses Ranking wird aus einer Bottom-up-Perspektive erstellt und berücksichtigt die Positionierung der Unternehmen in Bezug auf acht ESG-Faktoren, wie unten dargestellt.5
Bitte beachten Sie, dass ein niedriger Wert besser ist und auf eine Verbesserung der ESG-Bewertungen eines Landes hinweist.
Quelle: J.P. Morgan. Stand der Daten: 4. Februar 2021.
| Umwelt | ||
| Emissionen und Abfall |
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| Umweltpolitik |
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| Ressourcen-Effizienz |
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| Soziales | ||
| Menschen- und Arbeitsrechte |
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| Zufriedenheit von Kunden und Gemeinschaften |
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| Beschäftigungspolitik |
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| Governance | ||
| Risiko und Kontrollen |
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| Kapitalmanagement |
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Quelle: J.P. Morgan. Stand der Daten: 4. Februar 2021.
VAMOS (0,50% des Strategievermögens) ist der führende Vermieter von Lkw, Maschinen und Gerätschaften in Brasilien. Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Lösungen für Kunden mit langfristigen Verträgen (fünf Jahre).
Unsere These zum strukturellen Wachstum:
ESG-Ausrichtung:
VAMOS bekennt sich aus der Perspektive des Geschäftsmodells und der Entscheidungsfindung des Unternehmens voll und ganz zu ESG. Der Emittent verfügt über einen eigenen Nachhaltigkeitsausschuss, der für die enge Zusammenarbeit mit dem Vorstand in Bezug auf die Nachhaltigkeit des Unternehmens verantwortlich ist, und zwar durch (i) die Überwachung der Umsetzung von Richtlinien, Strategien, Maßnahmen und Projekten im Zusammenhang mit der nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens, einschließlich des sozio-ökologischen Managements und der Kommunikation, und (ii) die Auswertung von Berichten von Regulierungsbehörden, insbesondere in Bezug auf die nachhaltige Entwicklung.
Zu den ESG-Initiativen von VAMOS gehören die folgenden:
Quelle: J.P. Morgan. Stand der Daten: 9. März 2021.
Jüngst (Stand: 29. April 2021), als das Unternehmen sein Produktportfolio erweiterte, gab VAMOS gerade den Erwerb von 436 BYD-Elektrogabelstaplern bekannt und bekräftigte damit sein Engagement für Nachhaltigkeit und die Ausrichtung auf ESG-Ziele.9
Insgesamt sind wir der festen Überzeugung, dass VAMOS als zukunftsorientiertes, nachhaltiges und auf strukturelles Wachstum ausgerichtetes Unternehmen gut positioniert ist und angesichts seiner Führungsposition, seiner Plattform und seines Skalenvorteils sowie der geringen Branchendurchdringung bestens gerüstet ist, das Branchenwachstum und die weitere Expansion in Brasilien zu nutzen. Das Geschäftsmodell und die Unternehmensführung sind führend bei den ESG-Standards in diesem Bereich und tragen natürlich zur Reduzierung von umweltschädlichen Gasen und zu gesunden, sicheren und effizienten Unternehmen bei.
Rumo SA – Alle an Bord für eine grünere Zukunft
Rumo SA (0,53% des Strategievermögens) ist der größte Eisenbahnbetreiber in Brasilien und bietet logistische Dienstleistungen für Schienentransport, Häfen und Lagerhaltung an. Das Unternehmen besitzt und betreibt eine große Vermögensbasis, einschließlich eines Schienennetzes, das aus fünf Konzessionen mit rund 13.500 Kilometern Streckenlänge, 1.200 Lokomotiven und 33.000 Waggons besteht, sowie Distributionszentren und Lagereinrichtungen.10
Unsere These zum strukturellen Wachstum:
ESG-Ausrichtung:
Rumo bekennt sich aus der Perspektive des Geschäftsmodells und der Entscheidungsfindung des Unternehmens voll und ganz zu ESG. Die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens lässt sich in zwei Säulen zusammenfassen:
Zu den ESG-Initiativen von Rumo gehören die folgenden:
Das Unternehmen orientiert sich an neun UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs), darunter drei langfristige Ziele in Bezug auf CO2-Emissionen.
Quelle: Santander Research, Unternehmensdaten. Stand der Daten: 5. Januar 2021.
Insgesamt sind wir der Meinung, dass Rumo als zukunftsorientiertes und nachhaltiges Unternehmen gut positioniert ist. Es ist bestens gerüstet, um strukturelles Wachstum in Brasilien zu erzielen und gleichzeitig zur Reduzierung der Hunderten von Lkw auf den Straßen beizutragen, wodurch der Kohlenstoffausstoß und die Zahl der Unfälle verringert, das Verkehrsaufkommen in den Städten verbessert und die Sicherheit der Bevölkerung erhöht werden.
Die VanEck Emerging Markets Equity Strategy investiert langfristig in zukunftsorientierte, nachhaltig und strukturell wachsende Unternehmen aus allen Sektoren und Branchen in den Schwellenländern weltweit, einschließlich Lateinamerika. Innerhalb Lateinamerikas ist Brasilien führend im ESG-Bereich und ebnet den Weg für nachhaltiges Investieren in der Region, was angesichts des Einflusses der Region auf das globale Ökosystem von größter Bedeutung ist.
Aufgrund unseres Bottom-up-Ansatzes beim Investieren ist das VanEck Emerging Markets Equity Team bestrebt, alle Risiken und Chancen, einschließlich ESG, zu analysieren, die mit einer Investition in einen Emittenten verbunden sind.
Eine Folge der Anlagephilosophie, des Prozesses und des Ansatzes der Strategie ist, dass der Portfoliomanager und das Anlageteam versuchen, ein (direktes oder indirektes) Engagement in einer Reihe von kontroversen Sektoren zu vermeiden, z. B. in Unternehmen, die fossile Brennstoffe, Waffen und Tabakprodukte anbieten. (Ihre Liste der Ausschlüsse stimmt mit der von unserem OGAW-Vehikel verwendeten Liste der Norges Bank überein).
Da VanEck außerdem sowohl Unterzeichner der Principles for Responsible Investment (PRI) ist als auch die jüngste Offenlegungsverordnung in Europa erfüllt, können sich die ESG-Faktoren der VanEck Emerging Markets Equity Strategy häufig mit den ESG-Faktoren so wichtiger globaler Initiativen wie den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (UN-SDGs)15, den Task Force on Climate-Related Financial Disclosures (TCFD)16 und der EU-Taxonomie17 decken. Gemäß der ab dem 10. März 2021 geltenden Offenlegungsverordnung wird das OGAW-Vehikel der Strategie als „hellgrün“ oder gemäß Artikel 8 eingestuft.
Schwellenländer-Investitionen sind langfristig angelegt, und wir sind der festen Überzeugung, dass die Strategie gut positioniert ist, um das zukunftsorientierte, nachhaltige und strukturelle Wachstum in den Schwellenländern weltweit zu nutzen.
1 VAMOS entspricht 0,50% des Strategievermögens zum 31. März 2021.
2 Rumo SA entspricht 0,53% des Strategievermögens zum 31. März 2021.
3 Das Pariser Abkommen zum Klimawandel ist ein Abkommen innerhalb des UN-Rahmenwerks zu Klimaschutz, Klimaanpassung und Finanzierung. Der Wortlaut des Abkommens wurde von Vertretern von 196 Vertragsstaaten auf der 21. Vertragsstaatenkonferenz des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) ausgehandelt und 2015 im Konsens verabschiedet. Ab März 2021 sind 191 Mitglieder der UNFCCC Vertragsparteien des Abkommens.
4 Quelle: BTG Pactual Global Research, PRI. Stand der Daten: 26. Februar 2021.
5 Quelle: J.P. Morgan. Stand der Daten: 4. Februar 2021.
6 B3 steht für Brasil, Bolsa, Balcão, früher BM&FBOVESPA, und ist eine Börse in São Paulo, Brasilien. Sie ist die zweitälteste Börse des Landes.
7 In Brasilien gilt der B3 Novo Mercado als der höchste Standard für Corporate Governance, L1 und L2.
Quelle: BofA Global Research. Stand der Daten: 10. Februar 2021.
8 Quelle: Unternehmensdaten. Stand der Daten: 31. März 2021.
9 Quelle: Banco Bradesco BBI S.A. Stand: 29. April 2021.
10 Quelle: Unternehmensdaten, Rahmenwerk und Überblick. Stand: 31. März 2021.
11 Quelle: Unternehmensdaten. Stand: 31. März 2021.
12 Verbesserungen im Schienenverkehr können von Verbesserungen bei Rohmaterialien, die für den Bau und die Erneuerung der Gleise verwendet werden, bis hin zur Technologie, die zur Steuerung der Lokomotiven eingesetzt wird, reichen. Quelle: Unternehmensdaten, Rahmenwerk und Überblick. Stand: 31. März 2021.
13 Verbesserungen der Qualität von Rohstoffen stehen im Einklang mit dem 12. UN-Ziel für nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen. Dieses steht in direktem Zusammenhang mit positiven Auswirkungen in Bezug auf die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Betriebs.
Quelle: Unternehmensdaten, Rahmenwerk und Überblick. Stand: 31. März 2021.
14 Quelle: Unternehmensdaten. Stand: 31. März 2021.
15 Die Principles for Responsible Investment (PRI) bieten Analysen und Fortbildung und fördern die Zusammenarbeit, um Investoren dabei zu helfen, ihre verantwortungsvollen Investitionspraktiken mit den umfassenderen nachhaltigen Zielen der Gesellschaft in Einklang zu bringen – wie sie derzeit am besten durch die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung definiert werden.
Die Erwartungen der Norges Bank an Unternehmen decken sich ebenfalls weitgehend mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung.
Die EU-Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (Sustainable Finance Disclosure Regulation, SFDR) – am 25. September 2015 hat die UN-Generalversammlung einen neuen globalen Rahmen für nachhaltige Entwicklung verabschiedet: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (die „Agenda 2030“), deren Kernstück die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung sind. Die Mitteilung der EU-Kommission vom 22. November 2016 über die nächsten Schritte für eine nachhaltige europäische Zukunft verknüpft die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung mit dem politischen Rahmen der Union, um sicherzustellen, dass alle Maßnahmen und politischen Initiativen der Union, sowohl innerhalb der Union als auch weltweit, die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung von Anfang an mit einbeziehen. In seinen Schlussfolgerungen vom 20. Juni 2017 bestätigte der Rat das Engagement der Union und ihrer Mitgliedstaaten für die vollständige, kohärente, umfassende, integrierte und wirksame Umsetzung der Agenda 2030 in enger Zusammenarbeit mit Partnern und anderen Akteuren.
16 Task Force on Climate-Related Financial Disclosures (TCFD) sind in der PRI-Berichterstattung unter klimabezogenen Risiken, klimabezogenen Chancen, physischen Klimarisiken und Übergangsrisiken enthalten.
17 Die EU-Taxonomie ist Teil der oben erwähnten Offenlegungsverordnung (SFDR); ihre Einführung ist für die Jahre 2022 und 2023 geplant:
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